Termin online anfragen: Wunschzeiten am Firmenprofil
Bei Premium- und Elite-Profilen schlagen Besucher bis zu drei Wunschtermine vor. Die Firma bestätigt einen Vorschlag im Dashboard; erst dann gilt der Termin als fest.
Termin online anfragen, ohne offenen Buchungskalender
Ein Termin beginnt oft mit einer einfachen Frage: Wann passt es? Viele Firmen wollen aber keine freien Kalenderplätze öffentlich anzeigen. Anfahrt, Dauer, Vorarbeit, Personal oder Material hängen vom Einzelfall ab. FIRMEN.directory löst das mit einer Terminanfrage am Firmenprofil. Der Interessent schlägt Zeiten vor. Das Unternehmen bestätigt einen davon.
Die Funktion ist kein automatisches Buchungssystem. Es gibt keinen öffentlichen Kalender mit sofort gebuchten Slots. Das ist Absicht. Die Firma behält die Kontrolle und kann prüfen, ob der Termin realistisch ist. Für Besucher bleibt der Ablauf trotzdem klar: Anfrage senden, Bestätigung abwarten, Termin in den Kalender übernehmen.
Wo die Terminanfrage erscheint
Die Terminanfrage erscheint auf Premium- und Elite-Profilen. Auf solchen Profilen zeigt das Kontaktformular zwei Wege: eine normale Anfrage und „Termin anfragen“. Bei einem Grundeintrag bleibt die kostenlose Angebotsanfrage ohne Terminwahl.
Der Einstieg liegt auf dem Firmenprofil. Von dort führt die Schaltfläche „Anfrage senden / Termin anfragen“ auf die Kontaktseite des Eintrags. Das Formular wird erst dort ausgefüllt. Wer nicht angemeldet ist, sieht zuerst den Hinweis zur Anmeldung oder Registrierung. Das schützt Firmen vor anonymen Massenanfragen.
So funktioniert die Anfrage für Besucher
- Der Besucher öffnet das Profil und geht zur Kontaktseite.
- Er wählt „Termin anfragen“.
- Er gibt E-Mail-Adresse, optional Name und gewünschte Leistung ein.
- Er schlägt bis zu drei Wunschtermine vor.
- Er kann eine kurze Anmerkung schreiben und sendet die Anfrage ab.
Die Wunschzeiten sind Vorschläge. Ein Termin gilt erst, wenn das Unternehmen einen Vorschlag bestätigt. Bis dahin ist es eine Anfrage, kein fester Termin.
Was die Firma im Dashboard sieht
Die Terminanfrage landet im selben Bereich wie normale Angebotsanfragen: im Dashboard unter „Anfragen“. Die Firma sieht den Absender, die Nachricht, die gewünschte Leistung, die vorgeschlagenen Zeiten und den betroffenen Firmeneintrag. Terminanfragen werden als Termin markiert, damit sie nicht mit normalen Nachrichten verwechselt werden.
Der Inhaber wählt einen der vorgeschlagenen Termine aus und bestätigt ihn mit einem Klick. Danach wird der Status auf „Termin bestätigt“ gesetzt. Die Anfrage bleibt im Dashboard sichtbar. Für ältere oder erledigte Anfragen kann die Firma den Status ändern und den Eingang sauber halten.
Bestätigung per E-Mail und Kalenderdatei
Nach der Bestätigung erhält der Anfragende eine E-Mail mit dem festen Termin. Wenn die Kalenderdatei erstellt werden kann, hängt eine Datei termin.ics an der E-Mail. Diese Datei lässt sich in gängige Kalender übernehmen. Der Termin enthält den Firmennamen, die bestätigte Zeit und, soweit vorhanden, die Adresse aus dem Eintrag.
Die Antwort auf Rückfragen läuft weiter direkt zwischen Interessent und Unternehmen. FIRMEN.directory bestätigt den ausgewählten Termin und speichert den Status, ersetzt aber keine Praxissoftware, keinen Werkstattplan und kein internes Dispositionssystem.
Wann eine Terminanfrage besser passt als eine Nachricht
Eine normale Anfrage reicht, wenn zuerst Preise, Unterlagen oder der grobe Bedarf geklärt werden müssen. Eine Terminanfrage passt besser, wenn der nächste Schritt ohnehin ein Gespräch oder Vor-Ort-Termin ist. Typische Fälle sind Erstgespräche, Besichtigungen, Werkstatttermine, Beratungsgespräche, Serviceeinsätze oder kurze Abstimmungen mit einem Dienstleister.
Für die Firma spart das Rückfragen. Statt „Wann hätten Sie Zeit?“ stehen bereits mehrere Vorschläge im Dashboard. Für den Interessenten ist der Vorteil ähnlich: Er kann passende Zeiten nennen und muss nicht mehrere E-Mails schreiben, nur um einen ersten Termin zu finden.
Welche Angaben helfen
Eine Terminanfrage ist am besten, wenn sie nicht nur Uhrzeiten enthält. Die Firma sollte einschätzen können, worum es geht. Ein kurzer Satz reicht oft aus: „Erstgespräch für Steuerberatung“, „Besichtigung wegen Badumbau“, „Werkstatttermin für Bremsen“, „Beratung zu Website-Relaunch“.
Leistung
Das Feld für die gewünschte Leistung hilft der Firma, die Anfrage einzuordnen. Wenn das Profil Leistungen hinterlegt hat, können diese als Vorschläge erscheinen. Der Besucher kann trotzdem frei schreiben, was gemeint ist.
Wunschzeiten
Bis zu drei Vorschläge sind möglich. Sinnvoll sind Zeiten, die wirklich passen und nicht zu dicht beieinanderliegen. Das erhöht die Chance, dass die Firma einen davon bestätigen kann.
Anmerkung
Die Anmerkung ist optional. Sie ist nützlich, wenn der Termin besondere Vorbereitung braucht: Zugang zum Objekt, gewünschte Sprache, vorhandene Unterlagen, Fahrzeugmodell, Projektadresse oder Telefonnummer für Rückfragen. Sensible Angaben wie Gesundheitsdaten, Religion oder Herkunft gehören nicht in das Formular.
Schutz vor Missbrauch
Die Terminanfrage nutzt denselben Schutz wie die normale Angebotsanfrage. Der Absender muss angemeldet sein. Das Formular enthält eine Bot-Prüfung und ein verstecktes Prüffeld. Auf dem Server gelten Grenzen pro IP-Adresse, Nutzer und Firmenprofil. Der Empfänger wird nicht aus dem Formular übernommen, sondern aus dem aktiven Firmeneintrag bestimmt.
Für Firmen heißt das nicht, dass jede Anfrage gut ist. Es reduziert aber automatische Formularsendungen und macht den Absender besser nachvollziehbar. Die Firma entscheidet selbst, ob sie den Termin bestätigt, zurückfragt oder die Anfrage ablehnt.
Grenzen der Funktion
Die Terminanfrage ist bewusst schlank. Sie synchronisiert keinen Firmenkalender, blockiert keine internen Ressourcen und prüft keine echten freien Zeiten. Sie zeigt auch keine Verfügbarkeit nach Mitarbeitenden, Standorten oder Räumen. Wer solche Abläufe braucht, nutzt meist ein eigenes Buchungssystem.
Für viele Firmen reicht aber der einfachere Ablauf. Der Besucher schlägt Zeiten vor. Die Firma prüft intern. Erst danach wird ein Termin bestätigt. Genau dafür ist die Funktion gebaut.
Merksatz: Eine Terminanfrage ist ein Vorschlag mit Bestätigung. Kein Termin ist fest, bevor das Unternehmen einen der vorgeschlagenen Zeitpunkte bestätigt hat.
Terminanfragen mit Wunschzeiten sind Teil von Premium- und Elite-Profilen.
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