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Stellenanzeigen schalten in Deutschland und Österreich

5 Min. Lesezeit

Wer Stellenanzeigen in Deutschland oder Österreich schaltet, sollte kostenlose Kanäle, eigene Reichweite und das Firmenprofil sauber kombinieren. FIRMEN.directory ist dabei eine Option für Elite-Einträge in DE und AT, nicht für die Schweiz.

Eine Stellenanzeige muss zwei Aufgaben lösen: Sie soll gefunden werden und sie soll genug Informationen liefern, damit passende Bewerberinnen und Bewerber entscheiden können. Für Arbeitgeber in Deutschland und Österreich gibt es dafür mehrere Wege. Manche sind kostenlos, andere gehören zur eigenen Website, zu Social Media oder zu einem Firmenprofil auf FIRMEN.directory.

Auf FIRMEN.directory können Elite-Firmen aus Deutschland und Österreich Stellenanzeigen veröffentlichen. Die Anzeigen erscheinen auf stellen.firmen.directory und sind dort nach Land, Ort, Beruf und Firmenbereich auffindbar. In der Schweiz ist diese Funktion bewusst deaktiviert.

Stellenanzeige kostenlos schalten: die Optionen

Wer eine offene Stelle veröffentlichen will, sollte zuerst die kostenlosen Pflicht- und Basiskanäle prüfen. In Deutschland ist die Bundesagentur für Arbeit ein naheliegender Startpunkt. Arbeitgeber können Stellenangebote online melden und den Arbeitgeber-Service einbeziehen.

In Österreich gehört der AMS eJob-Room für Unternehmen zu den wichtigsten öffentlichen Kanälen. Unternehmen können dort Personal suchen, freie Stellen veröffentlichen und von Bewerberinnen und Bewerbern kontaktiert werden.

Dazu kommen eigene Kanäle: Karriereseite, Firmenprofil, Newsletter, LinkedIn, Instagram, Branchenkontakte und lokale Netzwerke. Diese Wege ersetzen einander nicht. Eine gute Stellenanzeige steht dort, wo die Zielgruppe sucht, und führt Bewerbungen an eine Stelle zurück, die intern bearbeitet werden kann.

Wann FIRMEN.directory als Kanal passt

Die Stellenanzeige auf FIRMEN.directory passt vor allem dann, wenn das Unternehmen sein Firmenprofil ohnehin nutzt: für Sichtbarkeit, Bewertungen, Anfragen, Blog oder Pressemitteilungen. Die Jobanzeige hängt dann nicht isoliert im Netz, sondern neben dem Unternehmensprofil. Interessierte können sich die Firma ansehen, bevor sie sich bewerben.

Die Funktion ist im Elite-Plan enthalten und steht derzeit für Einträge in Deutschland und Österreich zur Verfügung. Das ist wichtig: FIRMEN.directory ist hier ein weiterer Veröffentlichungsort, nicht die einzige Lösung für Recruiting. Wer stark über öffentliche Arbeitsvermittlung, Spezialportale oder eigene Karriereseiten rekrutiert, sollte diese Kanäle weiter nutzen.

Was eine Stellenanzeige enthalten sollte

Eine Stellenanzeige braucht keine langen Floskeln. Sie braucht konkrete Angaben. Bewerberinnen und Bewerber wollen wissen, was die Stelle ist, wo gearbeitet wird, wie die Arbeitszeit aussieht und was erwartet wird. Je klarer die Anzeige, desto weniger unpassende Rückfragen entstehen.

  • Stellentitel: verständlich, geschlechtsneutral und ohne interne Abkürzungen.
  • Anstellungsart: Vollzeit, Teilzeit, befristet, Praktikum, Freelance, temporär oder Lehrstelle.
  • Arbeitsmodell: vor Ort, remote oder hybrid.
  • Standort: Stadt, Region und Land.
  • Aufgaben: konkret genug, damit der Alltag der Stelle erkennbar ist.
  • Anforderungen: Pflichtanforderungen von Wunschkriterien trennen.
  • Gehalt: Spanne oder Mindestentgelt, wenn rechtlich nötig oder für die Zielgruppe relevant.
  • Bewerbungsweg: Bewerbung über die Plattform, per E-Mail oder über eine externe URL.

Direkte Bewerbungen im Dashboard

Bei FIRMEN.directory können Bewerberinnen und Bewerber direkt aus der Anzeige eine Bewerbung einreichen. Nicht angemeldete Nutzer werden zur Registrierung geführt. Angemeldete Nutzer können eine Nachricht ergänzen und die Bewerbung absenden. Die Bewerbung wird dem ausschreibenden Unternehmen übermittelt.

Im Dashboard sehen Arbeitgeber ihre Stellenangebote und die eingegangenen Bewerbungen. Bewerbungen lassen sich dort bearbeiten und nach Status einordnen. Wenn auch eine Bewerbungs-URL oder Bewerbungs-E-Mail hinterlegt ist, zeigt die Jobseite diese Wege an. Das ist sinnvoll, wenn ein Unternehmen bereits ein eigenes Bewerbermanagement nutzt.

Google for Jobs und strukturierte Daten

Öffentliche Jobseiten auf FIRMEN.directory enthalten strukturierte JobPosting-Daten. Dazu gehören unter anderem Titel, Arbeitgeber, Ort, Beschäftigungsart, Gehalt, Veröffentlichungsdatum und Bewerbungsfrist, soweit diese Angaben vorhanden sind. Das ist die technische Grundlage, damit Suchmaschinen eine Stellenanzeige korrekt lesen können.

Eine Garantie für eine Darstellung in Google for Jobs ist das nicht. Google entscheidet selbst, welche Anzeigen erscheinen. Arbeitgeber sollten deshalb Titel, Ort, Beschreibung und Bewerbungsfrist sauber pflegen und abgelaufene Stellen nicht online lassen. Unklare oder veraltete Anzeigen schaden mehr, als sie helfen.

Deutschland: Bundesagentur für Arbeit und eigene Kanäle

In Deutschland ist die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit für viele Arbeitgeber ein Basisweg. Besonders bei Ausbildungsstellen, lokalen Jobs und Positionen mit breiter Zielgruppe kann sie sinnvoll sein. Daneben bleibt die eigene Karriereseite wichtig, weil viele Bewerber nach dem Unternehmen suchen, bevor sie reagieren.

Eine Anzeige auf FIRMEN.directory kann diese Suche ergänzen. Sie führt Job und Firmenprofil zusammen. Das hilft besonders kleineren Unternehmen, die keine grosse Karriereseite betreiben, aber ein gepflegtes Firmenprofil mit Kontaktdaten, Beschreibung und Bewertungen haben.

Österreich: Mindestentgelt nicht vergessen

Für Österreich ist die Gehaltsangabe kein nettes Extra. Nach § 9 Gleichbehandlungsgesetz muss in Stellenausschreibungen das kollektivvertragliche oder gesetzliche Mindestentgelt angegeben werden. Wenn Bereitschaft zur Überzahlung besteht, muss auch darauf hingewiesen werden.

FIRMEN.directory blockiert österreichische Jobanzeigen ohne Mindestgehalt. Bei Stellen mit Land "AT" wird das Gehalt öffentlich angezeigt. Das nimmt Arbeitgebern nicht die Verantwortung für den Inhalt, verhindert aber einen häufigen Fehler beim Veröffentlichen.

Warum die Schweiz nicht dabei ist

In der Schweiz sind Stellenanzeigen auf FIRMEN.directory derzeit nicht verfügbar. Der Grund ist nicht technischer Natur, sondern rechtlich: Eine Plattform, die Stelleninserate und Bewerbungen im Schweizer Markt vermittelt, kann unter die Regeln zur privaten Arbeitsvermittlung fallen. Ohne Bewilligung wird die Funktion für die Schweiz nicht angeboten.

Schweizer Unternehmen können andere Elite-Funktionen weiterhin nutzen, etwa Blog und Pressemitteilungen. Stellenanzeigen bleiben aber auf Deutschland und Österreich beschränkt, bis sich die rechtliche Grundlage ändert.

FAQ zu Stellenanzeigen auf FIRMEN.directory

Kann ich eine Stellenanzeige kostenlos schalten?

Öffentliche Stellenbörsen wie die Bundesagentur für Arbeit oder der AMS eJob-Room sind gute erste Anlaufstellen. Auf FIRMEN.directory gehören Stellenanzeigen zum Elite-Plan für Einträge in Deutschland und Österreich.

Kann ich eine externe Bewerbungsseite nutzen?

Ja. In der Anzeige kann eine Bewerbungs-URL oder eine Bewerbungs-E-Mail hinterlegt werden. Bewerbungen über FIRMEN.directory sind ebenfalls möglich.

Gibt es Stellenanzeigen in der Schweiz?

Nein. FIRMEN.directory bietet Stellenanzeigen aktuell nur für Deutschland und Österreich an.

Stellenanzeigen gehören zum Elite-Abo für Deutschland und Österreich.

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