Pressemitteilung veröffentlichen: Presseportale im Überblick
Wo eine Pressemitteilung etwas bringt: kostenlose und Freemium-Presseportale, bezahlte Verteiler mit Redaktionskontakt — und das eigene Pressezentrum, in dem Ihre Meldungen dauerhaft unter Ihrer Firma stehen.
Eine Pressemitteilung zu schreiben ist die halbe Arbeit — die andere Hälfte ist die Frage, wo sie erscheinen soll. Der Markt teilt sich in drei Gruppen: kostenlose Presseportale, bezahlte Verteiler mit Redaktionskontakt und der eigene Auftritt. Was die drei leisten, für wen sie passen und womit Sie anfangen.
Was ein Presseportal leistet — und was nicht
Ein Presseportal veröffentlicht Ihre Meldung auf seiner eigenen Website. Das schafft Auffindbarkeit: Wer nach Ihrer Firma oder Ihrem Thema sucht, kann die Meldung finden, und die Veröffentlichung lässt sich verlinken. Was ein Portal nicht garantiert: dass eine Journalistin die Meldung liest. Der Weg in die Redaktionen läuft über Verteiler, Pressekontakte und — am zuverlässigsten — über einen guten Anlass.
Kostenlose und Freemium-Presseportale
Für den Anfang können kostenlose oder einfache Freemium-Angebote reichen. Prüfen Sie vor dem Einstellen die aktuellen Bedingungen, weil Freikontingente, Zeichenlimits und Zusatzleistungen regelmäßig geändert werden. Häufig genannte Portale im deutschsprachigen Raum:
- openPR — Free-Tarif mit begrenztem Kontingent; kostenpflichtige Tarife bieten zusätzliche Verbreitung.
- Firmenpresse — Presseportal mit Firmenverzeichnis-Anbindung; aktuelle Konditionen direkt prüfen.
- PresseBox — Fokus auf Technologie und B2B; Reichweiten- und Zusatzpakete können kostenpflichtig sein.
- lifePR — Schwesterportal der PresseBox für Lifestyle- und Regionalthemen; Konditionen vor dem Versand prüfen.
Stand: Juni 2026. Maßgeblich sind immer die Preis- und Nutzungsbedingungen des jeweiligen Portals.
Bezahlte Verteiler: wann sie sich lohnen
Dienste wie presseportal.de (news aktuell, eine dpa-Tochter) oder PR-Gateway bringen Meldungen gegen Bezahlung in Redaktionssysteme oder auf viele Portale gleichzeitig. Das lohnt sich, wenn die Meldung echten Nachrichtenwert hat — eine Übernahme, eine grosse Partnerschaft, belastbare Zahlen. Für die laufende Sichtbarkeit eines KMU ist das Budget an anderer Stelle meist besser eingesetzt.
Der dritte Weg: das eigene Pressezentrum
Portale haben einen Nachteil: Ihre Meldung steht zwischen hunderten fremden. Elite-Firmen veröffentlichen ihre Pressemitteilungen deshalb zusätzlich im eigenen Pressezentrum auf presse.firmen.directory — unter eigenem Firmenauftritt, mit Datum, dauerhaft erreichbar und mit dem Firmenprofil verknüpft. Journalisten, Kunden und Geschäftspartner finden dort alle Meldungen einer Firma an einem Ort. Wie das Veröffentlichen abläuft, zeigt der Beitrag Pressemitteilungen und Firmenblog veröffentlichen.
Vor dem Veröffentlichen: die kurze Checkliste
- Anlass prüfen: Würde die Meldung jemanden interessieren, der die Firma nicht kennt?
- Kern in die erste Zeile: wer, was, wann — ohne Vorrede.
- Zitat mit Aussage statt Floskel.
- Pressekontakt mit erreichbarer Person, nicht nur info@.
- Ein Bild in Druckauflösung bereithalten.
Die genannten Portale sind eigenständige Anbieter ohne Verbindung zu FIRMEN.directory; Leistungsumfang und Preise bitte vor dem Versand direkt dort prüfen.
Pressemitteilungen unter eigener Firma veröffentlichen — im Pressezentrum für Elite-Firmen.
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