Pressemitteilungen und Firmenblog veröffentlichen
Elite-Firmen können auf FIRMEN.directory Blogartikel und Pressemitteilungen veröffentlichen. Der Beitrag erklärt Unterschiede, URLs, Entwürfe, Planung, KI-Hilfe und Grenzen.
Pressemitteilung oder Firmenblog?
Viele Firmen haben Neuigkeiten, aber nicht jede Neuigkeit gehört an denselben Ort. Eine Pressemitteilung ist für Meldungen mit Nachrichtenwert gedacht: neue Filiale, Produktstart, Kooperation, Auszeichnung, Wechsel in der Geschäftsleitung, Event, größere Investition oder ein klarer Schritt im Unternehmen. Ein Firmenblog passt besser für Ratgeber, Fachartikel, Einblicke, Checklisten, Branchenwissen oder längere Erklärungen.
FIRMEN.directory trennt diese beiden Formate. Elite-Firmen können einen eigenen Firmenblog und einen eigenen Pressebereich betreiben. Beide Inhalte bleiben mit dem Firmenprofil verbunden, laufen aber nicht einfach als kurzer Profilhinweis unter. Sie bekommen eigene öffentliche Seiten, eigene URLs und eigene Archive.
Was der Firmenblog leistet
Der Firmenblog ist für Inhalte gedacht, die länger gültig bleiben. Ein Treuhänder kann erklären, welche Unterlagen für die Steuererklärung nötig sind. Eine Schreinerei kann zeigen, worauf Kunden bei Einbauschränken achten sollten. Eine Agentur kann einen Fachartikel zu Website-Texten schreiben. Solche Beiträge müssen nicht wie Nachrichten klingen. Sie sollen ein Thema sauber erklären und zur Firma passen.
Blogbeiträge erscheinen unter blogs.firmen.directory. Die Firmenblog-URL folgt dem Muster blogs.firmen.directory/{land}/{blog-slug}. Einzelne Beiträge hängen den Post-Slug an. Im Dashboard sieht der Inhaber den Status der Beiträge, kann Entwürfe speichern, veröffentlichte Beiträge öffnen und bei Live-Beiträgen Social-Posts vorbereiten.
Was der Pressebereich leistet
Der Pressebereich ist für datierte Meldungen gedacht. Eine Pressemitteilung beantwortet meist die Fragen: Was ist passiert? Wer ist beteiligt? Wo betrifft es Kunden oder Öffentlichkeit? Warum ist die Meldung jetzt relevant? Sie ist kürzer und direkter als ein Blogartikel. Sie sollte nicht wie ein Werbetext klingen.
Der öffentliche Pressebereich liegt auf presse.firmen.directory. Der Firmen-Pressehub folgt dem Muster presse.firmen.directory/{land}/{presse-slug}. Einzelne Pressemitteilungen werden thematisch einsortiert. Ihre Detail-URL nutzt Kategorie und Unterkategorie, damit die Meldung nicht nur über die Firma, sondern auch über ihr Thema auffindbar ist.
Elite-only, mit Rechteprüfung
Firmenblog und Pressemitteilungen gehören zum Elite-Plan. Das ist im Code nicht nur ein Hinweis in der Oberfläche. Beim Speichern prüft der Server noch einmal, ob der Eintrag Elite ist. Ein Downgrade darf also nicht dazu führen, dass weiter neue Blog- oder Pressebeiträge veröffentlicht werden.
Auch die Zugriffsrechte werden geprüft. Der Inhaber kann schreiben. Bestätigte Mitarbeitende können schreiben, wenn sie das passende Recht haben: Blogartikel verfassen oder Pressemitteilungen verwalten. Bei Agenturen gibt es zusätzlich einen Mandantenmodus für Pressemitteilungen.
Entwurf, Veröffentlichung und Planung
Blogbeiträge können als Entwurf gespeichert oder veröffentlicht werden. Beim Veröffentlichen wird ein Datum gesetzt. Entwürfe dürfen unfertig sein. Live-Beiträge müssen einen brauchbaren Titel und genug Inhalt haben, sonst blockiert die Qualitätsprüfung die Veröffentlichung.
Pressemitteilungen haben drei Zustände: Entwurf, geplant und veröffentlicht. Geplante Meldungen brauchen einen Zeitpunkt in der Zukunft. Der Zeitpunkt darf nicht beliebig weit in die Zukunft liegen. Wenn der Veröffentlichungszeitpunkt erreicht ist, kann der geplante Beitrag durch den Veröffentlichungsprozess live gehen.
Qualitätsgrenzen vor dem Livegang
Die Plattform lässt keine komplett dünnen Live-Beiträge durch. Bei Blogartikeln prüft der Server Mindestlänge, Titel und groben Inhalt. Bei Pressemitteilungen ist die Schwelle niedriger, weil echte Meldungen kürzer sein können. Trotzdem muss auch eine Pressemitteilung Substanz haben.
Für Pressemitteilungen gilt außerdem: maximal drei Links im Text. Der Medienkontakt wird nicht aus dem frei bearbeiteten Artikeltext übernommen, sondern serverseitig aus den Daten des Pressebereichs oder Mandanten gezogen. So bleibt die Quellenangabe konsistent und der Text wird nicht zu einer Linkliste.
KI-Hilfe bleibt Entwurf, nicht Autopilot
Im Presse-Editor gibt es mehrere Wege: manuell schreiben, vorhandenen Text verbessern lassen oder aus Angaben einen Entwurf erzeugen lassen. Die KI-Generierung kostet 10 KI-Token. Danach entscheidet der Nutzer, was veröffentlicht wird. Ohne Freigabe geht nichts live.
Bei Pressemitteilungen erzeugt die KI auch Key Points. Diese Punkte kann der Nutzer bearbeiten oder löschen. Wenn sie gespeichert werden, wird die Herkunft intern markiert. Das ist wichtig, weil KI-generierte Zusammenfassungen nicht so behandelt werden sollten, als hätte ein Redakteur sie vollständig selbst geschrieben.
Agenturen und Mandanten
Für Agenturen gibt es einen eigenen Ablauf. Eine Agentur kann Mandanten anlegen und beim Erstellen einer Pressemitteilung auswählen, für welchen Mandanten die Meldung erscheinen soll. Öffentlich steht dann der Mandant als Autor beziehungsweise Quelle im Vordergrund. Die Agentur verwaltet den Beitrag im eigenen Konto.
Dieser Modus ist nur für Nutzer mit Agenturrolle gedacht. Mandanten müssen mit den nötigen Kontaktdaten und einer Kategorie gepflegt werden. Ohne diese Daten ist die öffentliche Zuordnung der Pressemitteilung nicht sauber.
SEO und Auffindbarkeit
Blogbeiträge und Pressemitteilungen bekommen eigene Seiten, eigene Titel, eigene Beschreibungen und strukturierte Daten. Das hilft Suchmaschinen, den Inhalt einzuordnen. Es ersetzt aber keine gute Meldung und keine fachlich saubere Erklärung.
Pressemitteilungen können außerdem in RSS-Feeds und Sitemaps auftauchen. Für aktuelle, als nachrichtenwürdig eingestufte Pressemitteilungen gibt es eine News-Sitemap. Google beschreibt für News-Sitemaps unter anderem eine Grenze von 1.000 News-Einträgen pro Sitemap und verlangt die passenden News-Tags. Das ist eine technische Hilfe für das Crawling, keine Garantie für Aufnahme oder Sichtbarkeit in Google News. Die offizielle Referenz steht bei Google Search Central.
Wann „Aktuelles“ besser passt
Nicht jede Meldung braucht einen Blogartikel oder eine Pressemitteilung. Für kurze Hinweise auf dem Profil gibt es Aktuelles am Firmenprofil. Das passt für kurze Angebote, kleine Neuigkeiten, Events oder Hinweise, die direkt auf dem Profil stehen sollen.
Der Unterschied ist einfach: Aktuelles ist kurz und profilnah. Der Firmenblog erklärt ein Thema. Die Pressemitteilung meldet eine Neuigkeit mit Datum und Quelle.
Praktische Auswahl
Eine Pressemitteilung passt, wenn:
- es einen konkreten Anlass und ein Datum gibt;
- die Meldung auch für Menschen außerhalb der Firma interessant ist;
- ein Medienkontakt oder eine klare Quellenangabe sinnvoll ist;
- die Meldung in ein öffentliches Pressearchiv gehört.
Ein Blogartikel passt, wenn:
- ein Thema erklärt werden soll;
- der Beitrag länger gültig bleiben kann;
- Kunden vor einer Anfrage mehr Kontext brauchen;
- die Firma Fachwissen zeigen will, ohne eine Presseform zu verwenden.
Merksatz: Pressemitteilungen melden etwas. Blogartikel erklären etwas. Kurze Hinweise gehören eher in „Aktuelles“ am Firmenprofil.
Firmenblog und Pressebereich sind Teil des Elite-Plans.
Abos ansehen

